Säureschutzmantel

 

Der Säure-Schutz-Mantel und die Geschichte dahinter!

Ich suchte die Geschichte dahinter und wurde fündig! Quelle: www.wikipedia.ch


Die saure Geschichte beginnt 1928:

Das Jahr, als Alexander Fleming durch Zufall das erste Antibiotikum Penicillin, entdeckte. Hier beginnt auch die Geschichte des Säureschutzmantels:

Sie geht auf die Arbeiten des Mediziners Alfred Marchionini zurück, der zusammen mit seinem Lehrer Heinrich Schade, 1928 einen Artikel in der „Klinischen Wochenschrift“ mit dem Titel: „Der Säuremantel der Haut nach Glaskettenmessungen“ veröffentlichte. Durch die Messungen der Wasserstoffionenkonzentrationen stellten sie fest, dass die Hautoberfläche mit Säure bedeckt ist. Buttersäure entsteht, wenn Bakterien den Schweiss zersetzen demnach ist die Milchsäure ein Ausscheidungsprodukt. Aussagen über diverse andere Säuren auf der Haut, habe ich nicht leider nicht gefunden!

Mit „Schutz“ die Werbetrommel gerührt!

„Säure-schutz-mantel“ war ein Schlagwort für die Werbung von synthetisch hergestellten Seifen. Und wurde vor allem von der Kosmetikindustrie vermarktet. Und dies anscheinend so effizient, (Hut ab!) dass sogar in manchen kosmetischen Lehrbüchern vom Säureschutzmantel die Rede ist, obwohl es den nie gab. Auch wir Drogisten mussten die synthetischen Seifen, mit diesem Wort verkaufen!

Basisches Fruchtwasser

Das Baby wächst neun Monate lang im „Vollbad” des Fruchtwassers heran. Dieses Fruchtwasser ist mit einem pH-Wert von 8 – 8,5 schwach basisch.

Viele Vorgänge im Organismus können nur im basischen Milieu optimal ablaufen. Um diese Bedingung aufrechtzuerhalten, ist der Körper bestrebt, Säuren aber auch Schadstoffe aus der Ernährung und der Umwelt zu neutralisieren und auszuleiten. Unsere Haut spielt dabei eine zentrale Rolle, denn sie besitzt die Fähigkeit, die Entlastung des Organismus zu unterstützen. Heute erlebt die basische Körperpflege wahre Renaissance und erfreut sich großer Beliebtheit. (P.Jentschura)

Die basische Körperpflege entspricht nicht nur einer alten Tradition, sondern orientiert sich an der Natur.

Wie ist es mit der Glycerinseife?

Glycerin (von griech. glykerós ‚süß‘ [7], auch Glycerol oder Glyzerin) ist ein Zuckeralkohol und der einfachste dreiwertige Alkohol, ein Triol. Glycerin ist in allen natürlichen Fetten und fetten Ölen – z. B. Pflanzenölen – chemisch gebunden als Fettsäureester (Triglyceride) vorhanden. Pflanzliches Glycerin wird als dieses gekennzeichnet. Oder es wurde synthetisch hergestellt und ist in fast allen Kosmetikprodukten als Basisstoff enthalten! (Wikipedia.ch)

Glycerin ist wie ein Sirup, durchsichtig, fast geruchlos und schäumt nicht! Der Schaum entsteht durch die Zugabe von Tensiden, meistens Lauryl Sulfate. Der saure PH Wert wird durch die Zugabe von Säuren z.B. Essigsäure, Zitronen oder Milchsäure erzeugt. Es werden Parfüm und andere Hilfsstoffe zugegeben. Diese Mischung wird in gepressten Seifenformen angeboten. Darum der Name Glycerin“Seife“! (Gemäss Inhaltstoffen auf der Verpackung)

Was meinst Du?

Versuchen sie verschiedene Produkte je 1-2 Wochen lang: Saure Seife, PH neutrale Seife, industriell gesiedete basische Kernseife aus dem Grosshandel oder handgesiedete rückfettende Naturseife oder Basenbad (z. B. Meersalz).

Urteile selbst! Du kennst deinen Körper am besten!