Haben Sie Fragen zur Seifenmanufaktur? 

Ich freue mich auf Ihren: Kontakt

Was sind Naturseifen?

Traditionell hergestellte Kernseifen. Das wertvolle Glycerin bleibt darin enthalten. 

Jede Seife ist ein Unikat und kann in Farbe und Grösse leicht unterscheiden.

Achtung: Seifen können in den Augen brennen! Mit kaltem Wasser spülen. 


Gut zu Wissen

Frischgewicht der Seifen, 90g.  Haltbarkeit, 3 Jahre. Schachtelgrösse 7/7/3.5 cm

Alle Inhaltstsoffe sind auf der Verpackung in Deutsch und in Latein aufgeführt. Ein Anwendungsbeschrieb liegt bei. 

Die Seifen enthalten kein Palmöl, Tierfett, Parabene, Sulfate, synthetische Stoffe. 


Meine Seifen enthalten

verseifte, kaltgepresste, Pflanzenöle: Olivenöl, Kokosfett Sonnenblumenöl, Mandelöl, Rizinusöl, Kakaobutter. 

Kräuter und Blüten aus meinem Biogarten und Hydrolate, die ich teilweise selber herstelle 

Natürliche ätherische Öle und Mica Mineralpulver (Naturkosmetikfarben)


Der Seifenduft

Die äth. Öle und  Hydrolate duften je nach Pflanze unterschiedlich intensiv. 

Der Seifenschaum ist fein und cremig. Die milde, pflegende Reinigung der Haut steht im Vordergrund! 

Die Seifen sollten nach jedem Benutzen auf einer Seifen-ablage trocknen.

Interessante Informationen über die Kernseife 

Im Vergleich mit "Flüssigtensiden" schneiden "Seifenstücke" vor allem bei der Umwelt- und Hautverträglichkeit klar besser ab. 

Bestes Beispiel ist der Plastikmüll. Flüssigseifen enthalten fast immer Sulfate und synthetische Parfüme und Farben. Zusätzlich enthalten sie Konservierungsmittel und synthetisches Glycerin für die Hautbefeuchtung. Viele künstliche Stoffe!

Die sogenannten "Glycerinseifen" sind Verbindungen von Glycerin und Sodium Lauryl Sulfat, gepresst in Seifenformen. 

In der Fabrik hergestellte "Kernseifen" werden mit raffinierten Ölen gebacken und enthalten ein wenig natürliches Glycerin. 

Kaltgesiedeten "Naturseifen" (Leimseifen) enthalten naturreine Öle, viel natürliches Glycerin, sind mild zur Haut und konservieren sich selbst!      

Sandra Lack, gelernte Reform-Drogistin

DIE GESCHICHTE DER SEIFE

Erste Hinweise auf Seifenherstellung 

Sie finden sich bei den Sumerern. Die erkannten, dass Pflanzenasche vermengt mit Ölen besondere Eigenschaften hat, und schufen die Basis einer Seifenrezeptur. Man vermutet, dass sie den reinigenden Effekt des alkalischen Gemisches übersahen und sie als Heilmittel für Verletzungen verwendeten.

Ägypter und Griechen übernahmen die Anleitung zur chemischen Herstellung, wobei die reinigende Wirkung der Seife erst von den Römer festgestellt wurde.

Im Alten Testament bei Jesaia, wurde der Gebrauch von seifenähnlichen Produkten aus Fetten und Kaliumsalzen erwähnt.

Im Mittleren Osten wurde im 7. Jahrhundert erstmals Öl und Lauge miteinander verkocht und somit die Seife in ihrer heute bekannten Form geschaffen. Mit den Eroberungen der Araber breitete sich dieses Wissen rasch auch nach Europa aus. Frankreich und Spanien gehörten später zu den Zentren der Seifenherstellung weltweit.

Im Mittelalter war der Besuch des Badehauses sehr beliebt und die Körperreinigung war besser als gemeinhin angenommen. Erst der Ausbruch von Pest und Cholera führte dazu, dass das Waschen mit Wasser eingestellt wurde. Da die Übertragungswege unbekannt waren, war man der Meinung, das Badewasser öffne den Körper für die Erreger. Dass es an den dreckigen Straßen und Rinnsalen vor den Häusern sowie den Ratten lag, erkannte man nicht.

Die Trockenreinigung fand ihre Anwendung. Krankheitserreger, wie Flöhe und Läuse als Überträger, konnten sich ungehindert ausbreiten. Bis ins 17. Jahrhundert vertraten Ärzte in Europa die Meinung, dass Wasser und Luft dem Körper schade. Kleidung diente als Schutz vor diesen schädlichen Elementen. Auch das Einpudern erfüllte den Zweck, den Körper nach außen hin abzuschließen. Unterwäsche saugte den Körperschweiß auf; man dachte, dass der Körper so gereinigt würde.

Der französische König Ludwig XIV verhalf im 17. J.H. der Seife zu neuer Blüte, indem er die besten Seifensieder nach Versailles holte. Er war es auch, der 1688 das noch heute bekannte Reinheitsgebot für Seife erließ. Demzufolge galt eine Seife als besonders hochwertig, wenn sie mindestens 72 % reines Öl enthielt. In der Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden in den französischen Städten wie Marseille, Toulon und Lyon größere Seifenfabrikationen. 

Dem Franzosen Nicolas Leblanc (1742–1806) gelang es erstmals im Jahr 1790, größere Mengen Soda, das die zuvor verwendete Pottasche ersetzen kann, künstlich herzustellen. Im Jahr 1829 wurden in Frankreich etwa 4000 Tonnen Seife produziert. Auch in England und Deutschland gab es damals bereits bedeutende Seifenfabrikationen. Damals wurden Seifen auch zur Reinigung von Stoffen, Textilien, Holz verwendet. Auch bei der Dampfwäsche von Textilien fand Seife eine Anwendung. Nachteilig dabei war jedoch die Bildung von Kalkseife, daher wurde mit Sodalösung das eingesetzte Wasser vorab entkalkt.

Mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelten die Menschen ein besseres Verständnis für Hygiene. Der dadurch entstehende hohe Bedarf an Seife konnte nur durch eine industrielle Produktion befriedigt werden. Für feine Seifen zur Körperwäsche wurden hochwertige Öle verwendet, einfache Seifen zum Waschen und Scheuern wurden aus billigem Lein- oder Hanföl hergestellt.

Konkurrenz durch Flüssigseife. 

Während das klassische Seifenstück in den 1970er-Jahren ein Verkaufsschlager war, sind heute Flüssigseifen eine ernstzunehmende Konkurrenz. Der Absatz an Seifenstücken sei allein in der Zeit von 1990 bis 2005 in Deutschland auf ein Viertel geschrumpft, sagt Seifenexperte Dr. Josef Wellmann, Chemiker in der Kappus Seifenfabrik in Krefeld.

IST DER SÄURESCHUTZMANTEL EIN MÄRCHEN?

Ich suchte die Geschichte dahinter und wurde fündig! wikipedia.ch

Die saure Geschichte beginnt 1928:

Das Jahr, als Alexander Fleming durch Zufall das erste Antibiotikum Penicillin, entdeckte. Hier beginnt auch die Geschichte des Säureschutzmantels:

Sie geht auf die Arbeiten des Mediziners Alfred Marchionini zurück, der zusammen mit seinem Lehrer Heinrich Schade, 1928 einen Artikel in der „Klinischen Wochenschrift“ mit dem Titel: „Der Säuremantel der Haut nach Glaskettenmessungen“ veröffentlichte. Durch die Messungen der Wasserstoffionenkonzentrationen stellten sie fest, dass die Hautoberfläche mit Säure bedeckt ist.

Wir wissen:

Buttersäure entsteht, wenn Bakterien den Schweiss zersetzen und die Milchsäure ist ein Ausscheidungsprodukt. Aussagen über diverse andere Säuren auf der Haut, habe ich nicht leider gefunden!

Mit „Schutz“ die Werbetrommel gerührt!

„Säureschutzmantel“ war ein Schlagwort für die Werbung von synthetisch hergestellten Seifen. Und wurde vor allem von der Kosmetikindustrie vermarktet. Und dies anscheinend so effizient, (Hut ab!) dass sogar in manchen kosmetischen Lehrbüchern vom Säureschutzmantel die Rede ist, obwohl es den nie gab. Auch wir Drogisten mussten die synthetischen Seifen, mit diesem Wort verkaufen!

Basisches Fruchtwasser

Das Baby wächst neun Monate lang im „Vollbad” des Fruchtwassers heran. Dieses Fruchtwasser ist mit einem pH-Wert von 8 – 8,5 schwach basisch.

Viele Vorgänge im Organismus können nur im basischen Milieu optimal ablaufen. Um diese Bedingung aufrechtzuerhalten, ist der Körper bestrebt, Säuren aber auch Schadstoffe aus der Ernährung und der Umwelt zu neutralisieren und auszuleiten. Unsere Haut spielt dabei eine zentrale Rolle, denn sie besitzt die Fähigkeit, die Entlastung des Organismus zu unterstützen. Heute erlebt die basische Körperpflege wahre Renaissance und erfreut sich großer Beliebtheit. (P.Jentschura)

Die basische Körperpflege entspricht nicht nur einer alten Tradition, sondern orientiert sich an der Natur.

Wie ist es mit der Glycerinseife?

Glycerin (von griech. glykerós ‚süß‘ [7], auch Glycerol oder Glyzerin) ist ein Zuckeralkohol und der einfachste dreiwertige Alkohol, ein Triol. Glycerin ist in allen natürlichen Fetten und fetten Ölen – z. B. Pflanzenölen – chemisch gebunden als Fettsäureester (Triglyceride) vorhanden. Pflanzliches Glycerin wird als dieses gekennzeichnet. Oder es wurde synthetisch hergestellt und ist in fast allen Kosmetikprodukten als Basisstoff enthalten! (Wikipedia.ch)

Glycerin ist wie ein Siroup, durchsichtig, fast geruchlos und schäumt nicht! Der Schaum entsteht durch die Zugabe von Tensiden, meistens Lauryl Sulfate. Der saure PH Wert wird durch die Zugabe von Säuren z.B. Essigsäure, Zitronen oder Milchsäure erzeugt. Es werden Parfüm und andere Hilfsstoffe zugegeben. Diese Mischung wird in gepressten Seifenformen angeboten. Darum der Name Glycerin“Seife“! (Gemäss Inhaltstoffen auf der Verpackung)

Was meinen Sie?

Versuchen sie verschiedene Produkte je 1-2 Wochen lang: Saure Seife, PH neutrale Seife, industriell gesiedete basische Kernseife aus dem Grosshandel oder handgesiedete rückfettende Naturseife oder Basenbad (z. B. Meersalz). 

Urteilen sie selbst! Sie kennen ihren Körper am besten!